jemand lieh uns seine kamera ;)

7. Oktober 2009 § Hinterlasse einen Kommentar

bis auf die monitore deutet nichts darauf hin, dass unsere kinder frühchen sind. naja, vielleicht kann man an sohnis schädel sehen, dass er eines ist bzw. war, denn sein kopf ist ein wenig schmaler, und der hinterkopf wölbt sich etwas mehr nach hinten, ein typischer frühchenschädel, sagt die hebamme. aber irgendwann wächst ja haar über die ganze sache …

so, nun ein paar dokumentationsfotos, alle vom 4. oktober 2009:

fotos 2009 10 Oktober 021

maxe kriegt vielleicht rote haare!

fotos 2009 10 Oktober 024

sohni ist schwarzhaarig und kriegt braune mandelaugen.

jeden freitag kommt die hebamme und die beiden werden gewogen. letzten freitag wog maxe 5.100 g. eine woche zuvor 4.940 gr, die woche davor hatte er 400 gr zugenommen, die woche davor, glaube ich auch … daher wird seine pro- gegen pre-milch ersetzt (die enthält milchzucker und ist daher nicht so überfütterungsgefährdend), und er wird jetzt mehr gestillt (mit muttermilch kann man auch nicht überfüttern), er ist also das, was man einen wonneproppen nennen könnte …

sohni wiegt fast ein kilo weniger, holt aber langsam ein wenig auf, letzten freitag wog er 4.240 gr und hatte damit 160 gr zugenommen, davor nur 140 gr. wenn er das fläschchen kriegt, dann pro-milch (meine güte, worauf man alles achten muss), denn die päppelt das bürschchen ein wenig auf. inzwischen ist das aber auch nicht mehr nötig, denke ich.

auch charakterlich sind die beiden grundverschieden. während sohni einen auf baby macht („schaut her, bin ich nicht süß? gib mir essen!“) fährt maxe die alarmsirene-strategie: augen auf und brüllen, was das zeug hält (er hat da einen ganz fiesen ton), am liebsten würde ich mir manchmal die ohren zuhalten. inzwischen habe ich aber gelernt, mich nicht in angst und schrecken versetzen zu lassen, der junge wird auch noch die fünf minuten durchhalten, die es braucht, bis die milch warm im fläschchen ist (zuvor hatte ich schweißperlen auf der stirn!), er brüllt dann auch tatsächlich so lange, bis der sauger im mündchen ist. da ist stillen dann praktischer, aber auch das braucht immerhin 20 sekunden geduld, bis die gute mutter entblößt vor ihrem kindchen sitzt. maxe ist also eher ungeduldig.

und wie beruhigt man die kleinen? sohni mag strampeln und freiheit und liiiiebt seinen schnulli, maxe mag eingepuckelt werden. in seiner blau-grünen puckdecke sieht er dann aus wie ein dicker schmetterlingskokon. aber einpucken hilft, meistens jedenfalls. im schlimmsten falle (fütterungszeit ist noch was hin, aber maxe tobt schonmal), packe ich ihn ins tragetuch und erledige hausarbeit, körperkontakt bringt ihn sofort zur ruhe, und wenn ich mich sowieso bewegen muss, kann ich auch den müll rausbringen.

ansonsten schone ich meine kräfte, und versuche mich in den kurzen schnittmengen, in denen beide kinder schlafen, auch zu schlafen. nachts zwei- bis dreimal aufstehen zehrt schon an den kräften …

und wenn wir dann zu dritt unterwegs sind, sieht das dann so aus:

fotos 2009 10 Oktober 027

und so laufe ich wie ein bunter hund durch unser kleines städtchen  😉

tralala, jetzt brüllen beide, dann mache ich jetzt hier mal schluss …

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