was ich in dieser woche gelernt habe:

16. November 2009 § Hinterlasse einen Kommentar

ein dreijähriger kann in einem saal voller menschen geräusche erzeugen, die lauter sind als ein presslufthammer (nur die tonlage ist höher).

mit diesem kreiiiiiiiiiischen kann eine familie mit drei kindern nicht mehr anonym bleiben, auch wenn die mutter sich bemüht, so zu tun, als ginge sie das alles nichts an.

man kann dreijährige ermuntern, weiter zu kreiiiiiiiischen, indem man ihnen volle aufmerksamkeit schenkt. 

wenn nur die mutter und der vater das kreiiiiiiiischen ignorieren, weil die mutter gerade ein baby auf dem arm hat und der vater nicht anwesend ist, hört der dreijährige nicht damit auf.

wenn die mutter auf die geniale idee verfällt, dem dreijährigen jogurt mit SCHOKOstückchen zu offerieren, hört dieser schlagartig auf zu kreiiiiiiiiischen und folgt der mutter lammfromm zum tisch.

die blicke eines saales voller menschen, die man während und nach einer solchen episode erhält, spürt man auch noch eine woche später (sie reichen von mitleidig bis „warum macht die denn nichts?“ bis „was ist denn das für eine mutter“).

der gebetsmühlenartig wiederholte innere satz: „wenn ihr erstmal kinder in dem alter habt, werdet ihr mich verstehen“, hilft in solchen situationen nur begrenzt.

Advertisements

Tagged:

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Was ist das?

Du liest momentan was ich in dieser woche gelernt habe: auf Das zweite Kind sind Zwillinge.

Meta

%d Bloggern gefällt das: