projekt umzug (1)

2. Januar 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

2. januar und wir ersticken in windeln (die müllabfuhr hat den weg durch das dichte schneetreiben offensichtlich nicht gefunden) und wir freuen uns auf den kindergarten (noch zwei tage). der kleine riesensohn spielt uns kaputt und macht uns mürbe („mein popo macht püpse.“) wir fallen quasi zeitgleich mit ihm ins bett. merke: wenn man mit über 30 mutter wird, ist man nicht mehr so fit wie mit drei jahren. 40 jahre alt väter leiden noch mehr. o-ton: „ich bin pharmareferent und kein kindergärtner!“

wir geben jetzt hemmungslos geld aus für babysitter, leute, die unsere wäsche zusammenfalten und alte damen, die die zwillis durch die gegend schuckeln.

immerhin spielt der kleine riesensohn jetzt spiele, die mir auch spaß machen, memory zb. malen ist auch schön. gestern habe ich drei großformatige pappen mit unseren händen und füßen bedruckt.

doch zurück zum alltag:

der countdown läuft, noch neun wochen bis zum umzug.

wo soll was stehen?

passen die schränke in das neue haus?

woher bekommt man eine million umzugskisten?

wird die au pair frau rechtzeitig anreisen?

welchem handwerker kann man trauen?

wie verpackt man möglichst effizient eine 114 qm wohnung?

wann kommt endlich die müllabfuhr?

außerdem wird in den nächsten wochen noch zu regeln sein:

– papierkram au pair (ich brauche zum ausfüllen eines beliebigen formulars zwischen vier wochen und zwei jahren und muss deutlich schneller werden),

– arzttermine kinder (5),

– arzttermine eltern (3),

– rbg-kurs (ohne worte),

– kindergarten-anmeldetag  (1) (warum zum geier legen die die anmeldetermine auf den nachmittag, es gibt doch auch eltern, die berufstätig sind?),

– wann wird der olle tannebaum abgeholt?

– projekt sauberkeitserziehung (graue haare: 100) (pro tag),

und die wichtigste frage:

wann sollen wir packen?

antwort: zwischen …

– windeln wechseln (13 x pro tag),

– schuckeln (gefühlte 21 stunden pro tag),

– füttern (babys 8 bis 10 x pro tag + essen machen für den kleinen riesensohn),

– wäsche waschen (gefühlte drei maschinen pro tag),

– wäsche wegräumen (gott sei dank gibt es m., wir lieben sie),

– die wohnung fegen (nur wenn die wollmäuse schon zu -ratten mutieren und sich die brotkrümel, papierschnipsel und angetrockneten nudeln wie verwehte wüstendünen auftürmen (gefühlte 10 x pro tag).

ich versuche mir selber mut zu machen, habe ich nicht mal in meinem früheren leben kindertheater, autorenlesungen und kunstausstellungen organsiert? da ist ein umzug doch ein klacks, oder?

ich geh dann mal packen.

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