projekt umzug (5)

29. Januar 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

ich habe ja nicht viel ahnung vom bau, aber soviel weiß ich, dass ein bauprojekt immer länger dauert als man plant.

sätze, bei denen man aufhorchen sollte, wenn der bauleiter vorbeischneit, um den stand der dinge zu klären:

– das ist der zeitplan, wenn alles perfekt läuft (= dieser zeitplan wird aller wahrscheinlichkeit nicht eingehalten werden können).

– falls das so nicht klappt, könnten sie ja stattdessen die dächer dämmen (hallooo??? das ist ein ganz anderes thema!)

sei es, wie es sei. zzt können wir nicht viel machen.

heute war der keller dran. frau *bestemutterundehefrauderwelt* (o-ton ehemann) direkt nach dem morgenkaffee und emailcheck in den keller. packen. danach war ich 25 minuten unter der dusche, um mich wieder aufzutauen und tote spinnenbeine aus den haaren zu entfernen.

fundstücke:

– tassen. ich hatte vergessen, dass wir soviele tassen haben. tassen scheinen ein verlegenheitsgeschenk zu sein. und ein dankbares werbegeschenk. wir haben tassen von allen erdenklichen firmen, in allen größen und farben (ehemanns sammelleidenschaft). ich erinnere mich, dass ich einige kartons mit tassen in den keller gestellt habe, um zu sehen, ob wir sie wirklich nicht brauchen. ergebnis: ich habe sie jahrelang nicht vermisst. noch ein ergebnis: ich habe mich dazu durchgerungen, drei (!) besonders schlimme exemplare zu entsorgen (in der einen befand sich die größte spinne der welt, tot natürlich, die zweite gruselte durch ein adrettes schwarzrotes design, die dritte wiegt 1,2 kilo und man muss sie mit beiden händen anheben, wenn man aus ihr trinken will). alles umsonst. ehemann zieht zielsicher tassen aus dem müllsack und sagt vorwurfsvoll: „die kann man doch noch gebrauchen.“

– werbegeschenke von ehemannjob I (das muss fünf jahre her sein),

– umverpackungen. der beste ehemann der welt wirft nichts weg. jedenfalls keine umverpackungen (und keine tassen) (die liste ist beliebig fortsetzbar, ich vermute eine art kindheitstrauma beim gebrauch von mülleimern, insbesondere papierkörben). glücklicherweise habe ich in einem lichten moment diese pappkartons mit datum beschriftet und kann nun sicher sein, dass die garantie garantiert abgelaufen ist, falls sich das entsprechende gerät überhaupt noch in unserem besitz befindet.

– kiste mit bierflaschen. eine hälfte leer, andere hälfte voll. herkunftsjahr: 2001. da haben wir geheiratet, und die muss irgendwie übrig geblieben sein. kann bier ablaufen?

– kohle reste. kein witz. kohlereste eingewickelt in zeitungspapier. ??? ich habe den besten ehemann der welt noch nicht sprechen können, vermute aber, dass er die kohle noch „aufheben“ wollte für das nächste grillen.

ich kaufe morgen noch ein paar bestellsäcke.

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