projekt au pair (4)

14. Februar 2010 § 11 Kommentare

in nicht einmal zwei wochen ziehen wir um und wir debattieren immer noch immer mal wieder über die zimmerverteilung.

ausgangssituation:

– sechs zimmer stehen zur auswahl, davon zwei durchgangszimmer. genauer gesagt:

1. etage: zwei zimmer mit blick nach vorne aus dem haus (schöner ausblick, mittelgroße fenster, hell, neuer fußboden), ein durchgangszimmer, ebenfalls mit mittelgroßem fenster und auf derselben etage ein bad mit wanne.

2. etage: zwei zimmer mit blick auf das seitenhaus (viel dunkler, fenster kleiner, dachschräge, schöne alte dielenböden), ein durchgangszimmer mit dachfenster (da können nur große leute rausgucken) und auf derselben etage ein winziges räumchen mit toilette.

– außerdem sechs personen, die möglichst sinnvoll in diese sechs zimmer verteilt werden müssen:

ein ältliches ehepaar,

zwillingsbabys, knaben,

ein kleiner riesensohn,

eine kolumbianische au pair frau.

außerdem diverse schränke, kommoden, tische …

variante A:

ehepaar schläft ein einem dachzimmer, die babys nebenan. im durchgangszimmer steht der ganze wickel- und babykram. falls die babys sich nachts in die quere kommen (bisher schlafen sie in getrennten räumen), kann ein baby auch im durchgangszimmer einquartiert werden.

der kleine riesensohn wohnt in der ersten etage, die au pair dame ebenfalls. das durchgangszimmer wird zum schrankzimmer für alle möglichen schränke.

vorteile:

– die eltern sind in babynähe, der kleine riesensohn schläft eigentlich ganz gut durch,

– der ehemann, der morgens den kleinen riesensohn fertig macht und zum kindergarten bringt, kann diesen ein stock tiefer abholen, ohne mutter ( 😉 ) und babys aufzuwecken (anmerkung: die mutter ist eine nachteule und übernimmt gerne und bereitwillig die letzte abendfütterung und nachtschichten, wenn sie dafür ausschlafen kann). auch die kolumbianerin hat gewisse chancen auszuschlafen, denn ihr zimmer ist durch zwei zimmertüren von kleinem riesensohn getrennt.

– sowohl babys wie auch das ältliche ehepaar brauchen eigentlich keinen fensterblick, weil sie ja va abends und nachts in ihren zimmerchen sind.

– der kleine riesensohn und frau kolumbien haben schöne helle und große (keine dachschräge) räume und sind nicht so weit ab vom schuss, jedenfalls vom ess-wohn-spielzimmer und küche.

nachteil:

– (vom ehemann angeführt:) er muss morgens und abends zwei treppen mehr laufen, wenn er ins bett oder in die küche will.

variante B:

der kleine riesensohn und kolumbine wohnen in der zweiten etage, das ältliche ehepaar im ersten stock.

vorteil:

– das ehepaar und die babys haben nachts schöne helle räume mit mittelgroßen fenstern und einen schönen ausblick auf die nächtliche erleuchtete straße.

nachteil:

– kolumbine und der kleine riesensohn haben kleine, dunkle dachzimmer, aber kolumbine könnte ihren schreibtisch ja auch in das durchgangszimmer stellen.

variante C:

die au pair frau und die babys wohnen im dachgeschoß und das ältliche ehepaar und der kleine riesensohn im ersten stock.

vorteil:

– wir bräuchten nachts kein babyphone, wenn die babys mal weinen oder schnulli brauchen oder oder oder.

nachteile:

– mutter könnte in ihrer morgendlichen bettschwere schwer gestört werden, wenn vater und sohn sich arbeits- und kindergartenfertig machen,

variante D:

wir lagern alle kinder ins dachgeschoß aus und das ältliche ehepaar und frau au pair haben ihre zimmer im ersten stock.

vorteile:

– der ehemann hat nicht so weit zu laufen.

nachteile:

– mir ist das zu NAH! (wenn jemand versteht, was ich meine),

– die kinder könnten sich nachts gegenseitig aufwecken,

– der ehemann müsste trotzdem einmal am tag ins dachgeschoß, um den kleinen riesensohn aufzuwecken.

variante E:

die babys wohnen im dachgeschoß, das ältliche ehepaar und der kleine riesensohn im ersten stock.

vorteile:

– der ehemann hat nicht so weit zu laufen, sogar das morgendliche wecken würde auf derselben etage stattfinden können,

nachteile:

– das au pair hätte kein eigenes zimmer. wir haben allerdings noch eine abstellkammer unter der treppe. vorteil: ein eigenes bad wäre auf derselben etage und das zimmer besitzt sogar ein kleines fenster. nachteil: es passt keine ganze matratze hinein, aber wenn man nachts die tür auflässt, könnte sie sogar im liegen schlafen.

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§ 11 Antworten auf projekt au pair (4)

  • hostmam sagt:

    Hmmm… aus der bisherigen Erfahrung heraus wussten unsere Au-Pairs an ihren Zimmer zu schätzen

    1. Ruhig = möglichst weit weg vom Rest der Familie
    2. Gross = viel Platz für Schuhe!
    3. Erdgeschossig = kann nachts nach Hause kommen ohne alle zu wecken.

    Und aus meiner Erfahrung heraus sind die AP´s diejenigen in der Familie die ihr Zimmer am meisten nutzen und auch am dringensten brauchen, denn sie sind diejenigen mit dem wenigsten „Rückzugsraum“

    Durchgangszimmer für einen Erwachsenen geht gar nicht. Daher plädiere ich für Variante A, und würde dem Ehemann das als „Kostenloses Step-Training“ verkaufen 🙂

    • mara sagt:

      danke für die hinweise! auf die punkte 2. (???) und 3. bin ich noch gar nicht gekommen! wir haben uns jetzt auf A geeinigt und werden ins au pair zimmer umziehen, wenn die zwillis in den kindergarten kommen. ich denke, das ist ein guter kompromiss 😉 , … mit steptraining fange ich gar nicht erst an …

      • hostmam sagt:

        Schuhe sind anscheinend fast so wichtig wie Handtaschen…oder ich habe überproportional viel Leder-an-Fuss-Fetischisten erwischt.
        Meine Kinder standen immer ganz andächtig davor wenn die Damen ihre Sammlung fertig ausgepackt haben 😀

  • Peter sagt:

    Schwierige Situation. Die Erfahrung mit bewegungsfaulen Menschen lehrt allerdings, dass man sie nur etwas zwingen muss, damit sie Spaß an der Bewegung bekommen. Also lass Deinen Göttergatten ruhig einige Stufen mehr laufen. Es ist ja nicht so, dass man nur zweimal die Treppe hoch muss. Da wären noch die vielen anderen Gründe, die Kinder so mit sich bringen außer Schlafen..

  • Ich denke auch Au-Pair Zimmer möglichst groß und mit Abstand vom Rest der Familie ist optimal. Ist für das Au-Pair angenehmer, da sie Privatssphäre hat und Ruhe und für uns Erwachsene auch. Variante A klingt für mich gut. Au-Pair teilt Bad mit Kindern und ihr habt ein privates Bad/Wc oben für euch. Evt. könnte das Durchgangszimmer auch Spielzimmer werden.

    Unser Au-Pair Zimmer liegt im OG und hat einen eigenen Balkon, so hat unser Au-Pair die Möglichkeit auch mal in Ruhe draußen zu sitzen und wir nutzen diesen Balkon nie. Und ihr Bad teilt sie auch mit den Kindern und manchmal mit Uns.

    Babys in der Nähe der Eltern finde ich super praktisch, da kurze Wege gerade in der Nacht ein echter Vorteil sind. Und wenn beide anfangen zu laufen, könnt ihr zur Not die Treppe ganz oben schließen und keiner fällt die Treppe runter. Hochlaufen ist einfacher und der große Sohn bis dahin wahscheinlich schon sicherer auf der Treppe.

    Das Argument des Gatten finde ich weniger stichhaltig. Denn wenn die Kinderzimmer ganz oben sind wird er doch viel öfter dorthin müssen. Jedesmal wenn ein Kind weint, ruft oder Unsinn macht. Oder ist das alles deine Aufgabe?!?!?! Und Treppen im eigenen Haus sind gefühlt auch was ganz anderes wie Treppen zur Wohnung im Mehrfamilienhaus. Ich denke nie drüber nach ob und wie oft ich in den Keller oder OG laufe und glaub mir ich bin auch faul 😉

    Ach ja auch mit Blick auf die Heizkosten dürft es günstiger sein reine Schlafzimmer ins Dachgeschoss zu legen. Denn die mittlere Etage wird ja durch die Fussböden des EG mitgeheizt und Kinder und Au-Pair Zimmer sind die Zimmer die rund um die Uhr bespielt und benutzt werden und so auch geheizt werden müssen. In neuen gut isolierten Häusern vielleicht nicht mehr so wichtig, aber für uns ein echtes Argument.

    • mara sagt:

      großer sohn ist ein sicherer treppenläufer! und das dachgeschoß hat eine zimmertür vor der treppe. also optimal! erfahrungsgemäß werden die beiden aber die ersten jahre tagsüber unten verbringen, im kombinierten wohn-, ess-, spielzimmer und wir werden tatsächlich nur oben schlafen. die tagsüber-wickelstation befindet sich übrigens im erdgeschoß – wir sind ja pragmatisch 😉
      das heizargumente ist aber super! das werde ich nochmal anführen!

  • Anna-Lena sagt:

    Mal ne Au-Pair Meinung:

    E geht ja mal gar nicht! Ein eigenes Zimmer muss schon sein!

    Ich hatte bis jetzt in Familie 1: Zimmer auf eigener Etage die sonst nur zum abstellen genutzt wurde. War ziemlich gut, weil ich meine Ruhe hatte.

    Familie 2: Erst ein Zimmer auf Zwischenetage, das gleichzeitig Zeugs der Eltern drin hatte, aber ich wurd gefragt wenn wer reinging. Nach dem Umzug dann eigenes Zimmer auf Zwischenetage, ganz unten = perfekt weil ich niemanden wecken konnte, aber doof weil mich alle morgens geweckt haben! (Meist stehts Au-Pair ja doch eher später auf als die Kinder, vor allem am Wochenende)

    Familie 3: gab nur eine Etage, also Zimmer an der Seite aber mit eigenem Waschbecken (fand ich ne gute Idee)

    Familie 4: Zimmer unten, alle anderen sind oben, find ich perfekt weil ich so meine Ruhe habe. Morgens nutz ich das Bad oben was kaum genutzt wird sonst und tagsüber und vor allem abends einfach das unten weil ich dann keinen wecken kann (obwohl ich hier abends sooo müde bin, dass ich am liebsten mit den Kindern ins Bett gehen würd 😀 ) Das Zimmer hier wird von allen mal mitgenutzt, aber ich werd meistens gefragt ob es ok ist wenn sie hier reinkommen und wenn ich die Tür zu mache wird nur im ‚Notfall‘ geklopft.

    Ich hab grad beim lesen zuerst gedacht, ich würd am ehesten ein Zimmer ganz oben wollen, wo ich einfach mal die Tür zu machen kann und meine Ruhe habe. Der große Sohn wird ja vermutlich auch meistens Abends da drinnen sein oder?

    Alternativ find ich auch die zweite Lösung (großer Sohn + Au-Pair unten) echt lieb, vor allem dass ihr die großen + hellen Zimmer abgeben wollt. Ich bin mir absolut sicher, dass auch dies jedem Au-Pair gut gefallen würd und ihr habt das abends-spät-nach-hause-kommen Problem nicht, falls euer Au-Pair gern länger weg bleibt.

    Eigentlich ist es aber fast egal, solang die Familie nett ist und man sich versteht ist das Zimmer echt Nebensache!
    Ich denke, dass sich euer Au-Pair in jedem der Zimmer wohlfühlen wird, (ich find ein paar eigene Bilder machen viel aus) egal wie ihr euch entscheidet (solang es nicht der Schrank unter der Treppe wird 😀 )

    • mara sagt:

      also, das helle zimmer im ersten stock liegt hinter dem durchgangszimmer, das wir als lagerraum nutzen werden (schränke, bestimmte papiere) und ist vom kleinerriesensohnzimmer durch zwei türen und einen kleinen flur getrennt – ich denke, das reicht als schallschutz für das morgendliche ausschlafen … ich sehe das auch so, dass sie sich vermutlich am meisten in ihrem eigenen zimmer aufhalten wird, wir haben ja genug fläche … und hoffentlich fühlt sie sich wohl, sie hat grad gemailt, dass sie ganz glücklich ist … uff, eine optimistin

      🙂

  • LittleF sagt:

    Ich bin für Variante A! 🙂

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