immer noch Umzug

27. März 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Heute ist mal wieder Samstag, wir wohnen jetzt seit vier Wochen in unseren neuen Räumen und hatten wohlweislich die alte Wohnung noch einen Monat länger gemietet in der Hoffnung, dass bis Ende März unser Wohnzimmerprojekt abgeschlossen sein wird … wie gesagt, der Bauleiter kommt erst am Dienstag … mal sehen …

Jedenfalls haben wir beschlossen, unser Wohnzimmer nun endgültig herüberzuholen und einfach mal einzurichten. Im schlimmsten Fall müssen wir es halt nocheinmal ausquartieren. Also eigentlich keine große Sache, und dies war der Plan:

14 Uhr: Der Babysitter kommt für die Babys. Die Restfamilie fährt zur alten Wohnung. Um 16 Uhr kommt der Ergänzungsbabysitter für den kleinen Riesensohn.

14 bis 18 Uhr: Einpacken des restlichen Kleinkrams, Abmontieren der Lampen und der Wandregale (zwei kleine), alles, was in der alten Wohnung ist, herausschaffen, zwei- bis dreimal fahren, fegen, Schlüssel abgeben, fertig.

Und das ist die Realität:

14 Uhr: Anruf beim Babysitter. Oh, vergessen!  Kann erst um 16 Uhr. Der Ehemann wird kribbelig („Ach, du Sch***e!“). Notfallplan: Ich bleibe mit den Babys hier, der beste Ehemann der Welt und der kleine Riesensohn fahren mit dem bereits abgeholten Transporter zur alten Wohnung, wuseln da mit der Helferschar herum und bringen um 16 Uhr den Baby-Babysitter mit.

Noch mehr Realität:

15 Uhr: Die Ehefrau entdeckt einen riesenhaften Umzugswagen auf der Straße vor dem Haus, der so breit ist, dass die gesamte Straße nicht befahrbar ist. Anruf beim Ehemann: „Äh, da steht ein Umzugswagen auf der Straße, da kommst du nicht vorbei.“ Dabei erfährt sie, dass vor der alten Wohnung eine Baustelle ihr Lager aufgeschlagen hat. Das ist ärgerlich, wenn man da parken will, um Sofa, Waschmaschine und Pipapo einzuladen, vermutlich aber unterhaltsam für den kleinen Riesensohn. Der Ehemann konnte irgendeinen Bauarbeiter fragen und erhielt die Erlaubnis, einige Absperrirgendwas zu entfernen.

15.54 Uhr: Die beste Ehefrau und Mutter der Welt sitzt im Wohnzimmer auf dem Boden und genießt den Komfort eines Internetanschlusses (wie erklärt man „Internet“ einem Dreijährigen? „Mama, kann ich den kleinen Maulwurf guckn?“ – „Nein, kleiner Riesensohn, wir haben noch kein Internet.“ (Youtube lässt grüßen) – „Mama, wo ist denn das Internet?“ – „Da muss  noch ein Techniker kommen und uns anschließen.“ – „???“). Neben ihr liegt Jooni und sieht müde aus, aber auch irgendwie nicht schlafwillig, daneben Matsebär und macht Musik (er macht mit allem Musik, was ihm in die Finger fällt).

15.58 Uhr: Ich warte, warte, warte … höre ich da etwa ein Auto? Ich geh mal gucken …

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