Kuscheln mal anders.

28. April 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

Die meisten Kinder, so nehme ich an, haben ein Kuscheltier, das ihnen Halt und Trost gibt, zb dann, wenn sie in eine neue Situation geraten oder alleine abends im Bett liegen sollen (der kleine Riesensohn fragt mich jeden Abend, ob ich nachher bei ihm schlafe? Und ist jeden Abend erneut erstaunt (oder enttäuscht (ich weiß nicht)), wenn ich ihm sage, dass ich in meinem eigenen Bett schlafen werde, oder weshalb sonst fragt er mich jeden Abend: „Wieso, Mama, schläfst du in deinem Bett? Und wo schläft Papa? Warum schläft er da? Papa soll aber hier schlafen!“).

Und auch wenn es kein Kuscheltier ist, dann ist es doch zumindest etwas Weiches und Kuscheliges, das man an sich drücken kann. Ich hatte ein kleines rot-weiß-kariertes Kissen, da kann ich mich noch sehr gut dran erinnern.

Der kleine Riesensohn hatte als Baby auch Teddys in seinem Bett liegen, bis, ja bis er die Bagger entdeckte. Ab und an wurde dann eben der Bagger mit ins Bett genommen, sorgsam auf seinem Bauch gebettet und zugedeckt.

Bei der ersten Kindergarteneingewöhnung (im letzten August) schleppte er ihn auch mit. Oder den Rasenmäher (den aus Plastik natürlich), da hat uns aber die Kindergartenerzieherin ermahnt, das nächste Mal nicht so ein sperriges Übergangsobjekt mitzubringen.

Weitere Objekte, die dem kleinen Riesensohn offensichtlich Trost und Halt geben:

– ein Plastikkorken,

– das Fieberthermometer,

– ein Besen (den großen natürlich)(den aber nur einmal),

– mein Handy (mit Tastensperre, nachdem wir mal in einem Hotel auf La*zarote angerufen haben, war übrigens ein deutschsprechender Portier am anderen Ende, der uns riet, schnell aufzulegen, iss nämlich teuer),

– manchmal, eher selten, der Teddy Kati,

– ein Knopf (mit nochm Faden dran),

– ein Pöppel (dieses Dings, das zwei Holzgleise von der Spielzeugeisenbahn miteinander verbindet),

– ein blauer Baustein,

– ein gelbes Pseudole.goteil,

– den Staubsaugeraufsatz (diesen kleinen für die Ecken),

– diverse Spielzeugautos

und – als ungeahnter Höhepunkt – die Mehrfachsteckdose.

Mal sehen, was es morgen ist …

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