Die Lage entspannt sich!

4. Juli 2010 § 2 Kommentare

Genial waren die letzten Tage! Nahezu entspannt! Meine kleine Bakterienkolonie hat sich verzogen, nur ein hartnäckiger Husten will noch ein wenig bleiben.

In der letzten Woche hat sich die Oma mal Red One, mal den Micro Marines angenommen (O-Ton Opa: „Red One kann ja ununterbrochen reden, *Commander*, das glaubst du nicht!“ Commander: „Oh, doch, das glaube ich!“), so dass Red Leader ohne großen organisatorischen Aufwand zum Arzt konnte, ausschlafen (Mittelohrentzündung etc.) und sogar Coffee-to-go trinken. Und was das beste ist: Die Micro Marines schlafen jetzt sogar richtig lange! Naja, ob sie schlafen, weiß ich nicht, aber das Babyphone ist heute bis neun Uhr still geblieben! Wie cool! Ich schreibe nämlich zurzeit des nachts eine mittellange Geschichte und freue mich dann immer auf lange Vormittage im Bett. (Teenager schlafen auch lange, oder? Da freue ich mich auf die Teenagerzeit!)

Auch ansonsten tut die Truppe alles, um Commander und Red Leader milde zu stimmen, der Trick ist einfach, man muss nur streng sein:

Commander: „Männer! Rührt euch und knuffig gucken!“ Klappt! Sechs Kinderaugen, zweimal blau, zweimal graublau und zweimal braun sehen die Eltern an und lächeln freundlich. Zum Dahinschmelzen!

Red One versorgt mich weiterhin mit Zuneigungsbekundungen (gestern war er krank, lutschte einige Salbeibonbons und zappelte so lange, bis er in mein Bett durfte, wo er dann, die Arme um mein rechtes Bein gewickelt, einschlief, während ich noch mit dem Notebook auf den Knien getippt habe), Red Two streichelt zärtlich und macht Späßchen mit mir und Red Three ist zum Kuschelchen gereift und will immerzu auf meinen Arm und Spaß haben!

Und jetzt, wo das höllenmäßige entsetzlich anstrengende erste Jahr vorbei ist, merke ich, wie es einfach immer schöner wird: Die Kinder mögen sich, sind selten eifersüchtig, spielen auch miteinander und lachen sich kaputt, wenn der andere Späßchen macht. Red One muss noch ein wenig an seiner Kräfteeinteilung arbeiten („Nicht den Matse würgen!“), Red Three Red Two den Schnulli lassen und Red Two sich vielleicht nicht unbedingt alles gefallen lassen (und natürlich nicht in jeder Ritze feststecken), aber sonst … endlich Oasentage im wilden Trubel des Kinderpflegestresses … Habe ich das schon erwähnt? Ich bin gerne Mutter.

Und heute nachmittag stellt sich ein Au Pair vor. Drückt uns die Daumen!

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