A, B oder C?

21. Juli 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

manchmal bin ich versucht, einen persönlichkeitstest für kleinkinder zu erfinden, zb sowas:

wie reagiert ihr kind auf staubsauger?

A          es rennt weg und sitzt auf dem sofa oder einem anderen erhöhten ort und wartet mit großen wachsamen augen, bis der spuk vorbei ist.

B          es fängt an zu schreien und theaterreif tränen zu produzieren, sobald ich den staubsauger auch nur berühre!

C         es krabbelt enthusiastisch auf den staubsauger zu und erklimmt ihn sportlich.

oder: wie lässt sich ihr kind die zähne putzen?

A          es öffnet einigermaßen freiwillig den mund und lustscht sofort die zahnpasta ab: wettkampf zwischen putzer und geputztem.

B          es fängt sofort an, die zahnpasta abzulutschen und man hat keine chance die unteren zwei zähnchen zu putzen, weil es so fest saugt.

C          es lacht beim anblick der zahnpasta und fängt an zu schreien und mit den ärmchen um sich zu schlagen, sobald die zahnbürste die lippe berührt (fast keine chance).

oder: wie reagiert ihr kind auf das öffnen des kühlschranks und wie viel zeit verbringt es im kühlschrank?

A          wie eine motte (15 minuten)

B          wie eine motte (35 minuten)

C          wie eine motte (10 minuten)

oder: wenn ihr kind noch nicht krabbelnkann: wie energisch will es an das spielzeug?

A          gucken, lohnt sich nicht, anderes spielzeug.

B          gucken, gucken, gucken, hm, man kann auch mit händen und füßen spielen.

C          gesehen und hin. fortbewegungstechnik egal, wird schon irgendwie.

oder: wie klappt es mit dem mittagsschlaf?

A          gar nicht. wenn, dann nur mit gebrüll einschlafen (und auch dann nur eine halbe stunde), im kinderwagen (nur solange geschoben wird) oder im auto (was nicht immer geht). der trick, als das kind ca. zwei jahre alt war: ich habe mich mit ihm zusammen hingelegt und ihn festgehalten, bis er sich beruhigt hat. leider ist er sofort aufgewacht, wenn ich mich bewegt habe. also hatte ich manchesmal die wahl zwischen zwei stunden nicht bewegen und auf diese weise etwas pause (und ganz, ganz vorsichtig ein buch lesen) oder zwischendurch aufs klo gehen und damit die pause beenden.

B          im wohnzimmer geht gar nicht mehr. hinlegen, sich aufrappeln, hinlegen, sich aufrappeln … im eigenen bett: perfekt. schnulli, licht aus, einschlafen. wunderbar.

C         im wohnzimmer: nur im laufgitter, abgedeckt wie ein vogelkäfig. perfekt: im bett: schnulli, licht aus, einschlafen. herrlich.

verhalten auf spielplätzen:

A          gucken, gucken, gucken (sehr ernste miene), spielen.

B          gucken, los, spielzeug suchen, sitzen bleiben, wissenschaftlern: macht es geräusche? kann man es auf den boden hauen? schmeckt es? und dabei immer freundlich gucken …

C          krabbeln, krabbeln, krabbeln, dabei kritisch schauen, vllt mal umgucken, ob die mama noch da ist und zurückkrabbeln, schmusis und küsschen abholen und weiterziehen.

auflösung:

ist ihr kind ein A? dann handelt es sich um den kleinen riesensohn.

B? es ist ein matsebär!

C? und das ist jooni, der kleine herr neugierig.

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