überlebenstipps (10): handyphone

21. Juli 2010 § Hinterlasse einen Kommentar

das elterndasein im 21. jahrhundert bringt gewisse technische vorteile, die wir schamlos nutzen. zb handyflatrates, und dafür braucht man die:

man kann endlos telefonieren, während man den kinderwagen mit einem baby schiebt, das losbrüllt, sobald man anhält. ein headset erleichtert das ganze noch enorm, va wenn man einen zwilli-wagen schiebt, den kann man fast unmöglich einhändig schieben. wer stundenlanges kinderwagen schieben ohne unterhaltung irgendwann satt hat, kann diesen teil des tages enorm aufpeppen, vorrausgesetzt man kennt genügend leute, die entweder single oder ebenfalls hausfrau sind und außerdem tagsüber verfügbar.

man kann draußen auf der straße das feuerwerk beobachten, und sogar einige straßen weitergehen.

man kann die nachbarin besuchen, um noch umzugskisten vorbeizubringen, zumindest wenn sie nur ein paar straßen weiterwohnt. man kann auch noch weiter weggehen, aber dann sollte man mit dem fahrrad unterwegs sein.

außerdem sollten die kinder natürlich so klein sein, dass sie es nicht merken, wenn die eltern außer haus sind. den kleinen riesensohn würde ich auf diese weise nie alleine lassen, die babys können ja noch nicht aus ihren gitterbettchen und brüllen, wenn sie aufgewacht sind.

während man in der jugendherberge im gemeinschaftsraum fröhlich chips knabbert, kann man unbesorgt das baby im babybettchen lassen. mit dem handy auf dem tisch.

und wenn man häuser besichtigt, die genügend zimmer für eine kleine großfamilie haben, während der große sohn im auto schläft, kann man diesen unbesorgt schlafen lassen, wenn man das handy am ohr hat.

außerdem kann man den großen sohn vom kindergarten abholen, während die kleinen geschwisterchen noch schlafen, vorrausgesetzt, der kindergarten ist am ende der straße, so dass man notfall schnell wieder daheim ist.

und nicht zuletzt ist es geradezu schön, mal mit dem ehemann zu telefonieren, der beruflich viel auf der autobahn unterwegs ist, während die kinderchen gerade schlafen … wenn der ehemann zu hause ist, ist die menge an zu zweit verbrachter zeit eher gering … es sei denn, familie hat ein au pair …

und was wir am schönsten fanden: den einkauf (oder irgendeine andere autofahrt) so planen, dass der sohn auch wirklich einschläft, wenn wir wieder zuhause waren … dann schnell die flatrate aktiviert und ab ins wohnzimmer und mal zu zweit sein … achtung! auto natürlich im schatten und sichtweite parken und eventuell die nachbarn informieren … unsere ehemaligen nachbarn waren völlig aufgelöst, als sie unseren sohn allein schlafend im auto vorfanden … besser vorsorgen, bevor sich böse gerüchte verbreiten.

oh, und unser urlaubstrick: mit dem kleinen sohn am vormittag laaange ins schwimmbad, danach so lange autofahren, bis er einschläft (naja, unser sohn hat tagsüber extrem schlecht geschlafen und schon gar nicht in seinem bett), dann in das goldige restaurant, wo man das auto direkt vor dem fenster parken kann und zweisamkeit … 🙂

irgendwie muss man sich ja oasen schaffen …

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