Der Ich-bin-Mutter-Krise vorbeugen oder: Pötzlich-Hausfrau!

22. August 2010 § 2 Kommentare

Achtung! Achtung! Die Texte dieser Kategorie beruhen auf der Meinung und Theorie der Autorin dieses Blogs und nicht auf Studien, ausgewerteten Statistiken oder wissenschaftlichen Befragungen und sind daher nur eingeschränkt zitierfähig. Nichtsdestotrotz freue ich mich aber darüber, falls und wenn einer anderem Mom dieses Tipps hier weiterhelfen. Über Ergänzungen und Hinweise freue ich mich ebenso 🙂  .

Ein Vorwort:

Was macht das Mutter-sein bzw. das Plötzlich-Hausfrau-sein denn nun so anstrengend bzw. so schwierig, dass nicht wenige Mütter sogar in eine Depression verfallen? Es gibt viele Gründe: die Umstellung des Alltags, der Verlust des eigenen Rhythmus`, die Bewältigung des Paar-wird-Eltern-Themas, der brutale Schlafmangel, die soziale Isolation, evtl. eine schwierige Geburt, das Wiederauftauchen von Kindheitserinnerungen, der hohe Anspruch an sich selbst, die Hormonumstellung, der gesellschaftliche Druck, das unmenschliche Mutterideal, die enttäuschten Erwartungen, die Grenzen der eigenen emotionalen Kompetenz, die Einmischung von Nachbarn und Familie, die mangelnde Anerkennung usw. usw.

Ich würde – im nachhinein betrachtet – nicht sehr vieles anders machen, aber ich bedaure sehr, dass der Informationsfluss von erfahrenen Müttern an junge Mutter doch recht stockend verläuft. Einiges hätte ich gerne vorher gewusst …

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§ 2 Antworten auf Der Ich-bin-Mutter-Krise vorbeugen oder: Pötzlich-Hausfrau!

  • Du sprichst mir aus der Seele. Ich finde es auch immer wieder schade, wie wenig wir Mütter uns gegenseitig unterstützen und ehrlich über Ängste, Überforderung und Fehler sprechen. Ich denke gerade die Mischung aus eigenen Idealen und Ansprüchen und der Konfrontation mit der leider überhaupt nicht idealen ‚Realität trifft einen besonders hart.

    Ich versuche in meinem Umfeld möglichst ehrlich zu sein, das bringt einen aber schnell in den Ruf eine Rabenmutter zu sein. Denn man „darf“ eben nicht zugeben, dass die eigenen Kinder an die Grenzen bringen (und manchmal auch ein ganzes Stück darüber hinaus) und man sich manchal heimlich nur für ein paar Tage sein altes Leben zurückwünscht. Denn eigene Bedürfnisse haben ist für Mütter ja ein großer Frevel. Ich frage mich noch heute manchmal, was Ich falsch mache. Ich verbringe gerne Zeit mit den Kindern und Ich genieße es auch ihnen beim spielen zuzusehen. Aber Ich träume manchmal einfach davon mal wieder 3-4 Tage nur mit meinem Mann wegzufahren und einfach an Uns zu denken.

    • mara sagt:

      keine ahnung, ob mich jemand für eine rabenmutter hält. irgendwie habe ich echt glück damit, ehrliche leute um mich zu haben, sogar der kinderarzt hat mir erzählt, dass kinder in dem und dem alter einen an die grenzen bringen … (unsere söhne sind fast gleich alt). und ich fand es übrigens immer toll, wenn jemand aus m einem bekanntenkreis ehrlich war und offen. alles andere ist ja auch irgendwie blödsinn, dann würden wir uns ja allen was vorspielen. das leben ist eben nicht so einfach, wie wir es uns manchesmal wünschen würden.
      liebe grüße,
      mara

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