learning by doing

24. November 2010 § Ein Kommentar

Teil 1:

„Kleiner Riesensohn, geh nicht so nahe an den Ententeich, das Ufer ist rutschig.“

Gott sei Dank ist der nicht so tief. Und Gott sei Dank kam auch bald ein Bus. Und außerdem hatten wir auf diese Weise mal einen Grund, ihn in die Wanne zu stecken 😉 .

Teil 2:

Elisabeth geht.

In den Urlaub.

Für VIER Wochen.

Ich vermisse sie jetzt schon.

Heute, einen Tag vor dem Abflug, kam dann ihr etwas chaotisches Temperament zum Vorschein, das mich völlig fasziniert, weil ich in dem Alter auch so war. Genauer gesagt, bis ich drei Kinder hatte. Jetzt wird ja alles akribisch geplant. Besonders meine Freizeitgestaltung.

Bei Elisabeth waren es diesmal die Bücher und die CDs, die heute zurück in die Bücherei mussten. Wer kann das tun? Die beste Gastmutter der Welt, die derzeit krächzt wie ein heiserer Eber und noch drei Söhne mitschleppen müsste? Ja, wenn es die hiesige Zweigstelle wäre, aber ich müsste dann so „richtig“ in die Stadt, und da verspreche in in naher Zukunft mal lieber nichts. Hust, krächz.

Ich habe angeboten, die Sachen per Post zu schicken und/oder heute in der hiesigen Zweigstelle nachzufragen (die ich heute sowieso aufgesucht habe, um ein Bilderbuch des kleinen Riesensohnes, einen Krimi von mir und 12 CDs von Elisabeth abzugeben) , ob man da auch die Bücher und 20 CDs aus der Hauptstelle abgeben kann. Es ist ihr alles zu unsicher. Elisabeth findet eine Freundin, die morgen hierherkommt und die Sachen abholt, um sie dann in die Hauptstelle zu bringen.

Es rumpelt noch in ihrem Zimmer (sie will nun doch mit zwei Koffern verreisen, ein gewisses Risiko würde ich sagen, da doch die Bestimmungen der Fluglinie nur ein Freigepäck erlauben, nunja, wir werden sehen), und dann eine kurze Umarmung, und sie ist weg. Natürlich mit vielen Ermahnungen 😉 . Vor allem, dass sie wiederkommen soll.

Mein Abschiedsschmerz wird vom Selbstmitleid überrollt: Vier Wochen ohne Elisabeth? Jeden Tag alleine mit den Toddlern und nachmittags mit drei Söhnen?

Und die kindergartenlosen Weihnachtsferien liegen auch noch vor uns. Der ansonsten beste Ehemann der Welt hat mir eben seinen Reiseplan für nächste Woche erläutert. Nungut, es ist nur eine Nacht, aber …

22 Uhr. Schlafenszeit. Zumindest für Mütter mit Husten. Der beste Ehemann der Welt ist derzeit ins Zimmer des kleinen Riesensohnes ausgewandert, wo er ungestört schnarchen darf. Der kleine Riesensohn behauptet, dass ihm das gar nichts ausmache.

Dafür darf er den Arm des besten Ehemannes der Welt als Kissen benutzen. Ich krieche dann mal in meine einsamen Kissen. Nur ich, die Wärmflasche, die Salbeibonbons und natürlich die Nasentropfen. Na, dann gute Nacht.

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