ein wortlos-gedicht

15. März 2011 § 2 Kommentare

nachrichtenwarten.

erinnerungen flitzen.

durch mein gehirn und kreischen.

physikwissen der schülerjahre.

aufgeblasene krebshände.

männer ohne arme.

und beine.

und über die haut rauscht der geigerzähler.

löws vertrag verlängert sich, und die kluft wird breiter.

billig, billig soll alles sein.

und die männer in schwarz schrein: gewinn!

und unter uns stöhnt die kreatur.

schmelzende kerne am meeresufer, ignorierend die schrecken der see,

wir stehen auf leichen der anderen welt

und trinken das blut, das für uns vergossen, und fressen die brote der armen.

unfähig, uns aus dem luxus zu reihen.

Advertisements

Tagged:,

§ 2 Antworten auf ein wortlos-gedicht

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

Was ist das?

Du liest momentan ein wortlos-gedicht auf Das zweite Kind sind Zwillinge.

Meta

%d Bloggern gefällt das: