nur mal so zwischendurch…

20. April 2011 § Hinterlasse einen Kommentar

aus dem alltag einer dreisohnmutter:

6 uhr: sohni kräht.

6.01 uhr: der kleine riesensohn will „einen arm!!!“ und weiterschmusen.

6.02 uhr: ich winde mich aus seiner umarmung.

6.03 uhr: der kleine riesensohn brüllt. maxe wird wach. holla, ich beeile mich.

6.04 uhr: ich stampfe die treppen hinunter. der kleine riesensohn brüllt: „ich will getragen werden!!!“

6.24 uhr: im spielezimmer sitzt der hausmeister. und ich. und der kleine riesensohn. der will ein brot. nein doch ein müsli. und er ist krank. so sieht er auch aus.

7.20 uhr: elisabeth kommt und rettet mich.

7.40 uhr: ich rufe im kindergarten an: „gute nachrichten, frau erzieherin, es bleiben heute mehr ostereier für sie übrig!“ „och, was hat er denn?“

8.00 uhr: ich liege mit dem kleinen riesensohn im bett. mein kopf ist so groß wie der mount everest und auch ungefähr so schwer. sommergrippe. wir lesen drei bilderbücher, dann fällt mein kopf ins kissen. ich erlaube dem kleinen riesensohn hemmungslos die sendungmitdemkleinenelefanten zu sehen. leider schafft er nur zwei sendungen.

9.30 uhr: der kleine riesensohn hat schon wieder hunger. ich schlurfe die treppen hinunter, toaste brot und mache kaffee. der kleine riesensohn trinkt ein weinglas voll traubensaft und isst ein halbes brot. dann sieht er den sandkasten und ist zum glück beschäftigt. elisabeth und die zwillinge sind noch unterwegs. ich räume den geschirrspüler aus und überdenke das mittagessen. im tiefkühlfach tummeln sich neben den coolpads nur zwei packungen spinat und eine dreiviertel volle packung fischstäbchen. das essen wäre also geklärt. ich schreibe tiefkühlgemüse und fischstäbchen auf den einkaufszettel.

12 uhr: maxe schläft, der kleine riesensohn buddelt im sand bzw. baut sich eine gigantische höhle mit allen decken, die er finden kann, und ich liege mit sohni im bett und hoffe, er möge einschlafen.

12.45 uhr: sohni quasselt immer noch.

13 uhr: sohnis quasseln schlägt in gejammer über. ich hole ihn aus seinem gitterbettchen und stecke ihn unter meine decke, wo er glücklich weiterschnattert und mindestens dreimal seinen schnuller verliert. und ich dachte schon, ich wäre schusselig…

13.45 uhr: ich erwache aus meinem dämmerzustand. die tür ist offen und sohni ist weg. ich treffe ihn im zimmer nebenan, wo er maxe wachgemacht hat. merke: ein müder maxe ist nie gut drauf.

14 uhr: ich pflücke die bande aus diversen zimmern und stecke die zwillinge in den kinderwagen. der kleine riesensohn findet seine schuhe nicht. „jeder kann entscheiden, ob er schuhe anzieht oder nicht, oder mama?“ „meinetwegen“, hämmert es in meinem kopf.

14.10 uhr: „mama!!! es piekst unter meinen füßen!!! ich will in den kinderwagen!!!“

14.11 uhr: „mama!!! maxe schubst mich aus dem kinderwagen!!!“

14.20 uhr: picknick. sohni seilt sich ab und untersucht ein seltsames rohr, das aus der erde ragt. maxe sucht nach essbarem und der kleine riesensohn verteilt schokolade aus seinem osterkörbchen, das wir noch aus dem kindergarten abgeholt haben.

14.55 uhr: ich rufe den baufuzzi an,wann er denn endlich seinen kleinen bauarbeiterhintern in unseren hof bugsieren will, um uns endlich von der kriegsgebietmauer zu befreien und frage, wann er kommen wird, um die mauer zu verputzen.

15 uhr: wir machen uns auf den heimweg.

15.05 uhr: „mama!!! ich kann nicht mehr laufen! meine beine sind eingeschlafen! und es piekst so unter meinen füßen! nie im leben kann ich weiterlaufen!!!“

15.10 uhr: ich rufe noch einmal den baufuzzi an und erinnere freundlich daran, dass er den presslufthammer mitbringen soll, weil der hof vor der garage noch begradigt werden muss. und, achja, die kinder schlafen noch mittags. da bitte nicht bohren.

ach, der kommt sowieso nicht. um was könnte ich mit dem hausmeister diesmal wetten? letzte woche hat er verloren und musste die treppe putzen, weil der baufuzzi nicht gekommen war… diese woche, hmm…

16.25 uhr: ich drücke eine horde schreiender kinder in die arme des besten ehemannes der welt und des besten hausmeisters der welt und eile ins bad. klo, zähneputzen, ausweis einpacken, schreibpapier und dann aufs rad: uni-tag.

19 uhr: ich sitze mit abendbrot und wasserflasche auf einem spielplatz und genieße die laue luft. während des essens kann man prima mit der freundin telefonieren.

20.10 uhr: in der gegend gibt es sperrmüll! glücklich ergattere ich einen terrakottablumentopf in eckig, kleine haken (für meinen ohrringsetzkasten) und einen schönen bilderrahmen ohne bild.

21 uhr: ich sitze im bad und entspanne. das bad ist der einige raum, den man abschließen kann, auch wenn diese vorsichtsmaßnahme um diese urhzeit eigentlich unnötig ist. ALLE schlafen schon. schreiben entspannt. der kopf ist ein bisschen kleiner und der mund ausgedörrt wie die sahara am ende der trockenzeit.

21.15 uhr: bett. schon spät.

*panikinderstimmemodusan* und HATTE ich schon erwähnt, dass der kindergarten FERIEN hat?  *panikinderstimmemodusaus*

na, dann gute nacht.

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