Alternierende Schlafphasen und Toddlergequieke

7. Juni 2011 § 2 Kommentare

Yeah, wir haben eine neue Taktik. Die Kinder haben sie erfunden, und ich finde sie gut. Die Zwillinge wechseln sich jetzt ab! Maxe hat heute (wie gestern auch schon) bis neun Uhr geschlafen. Zeit genug, um Sohni und den kleinen Riesensohn ausgehfertig zu machen und sogar genug Zeit, um den kleinen Riesensohn mit Sohni in den Kindergarten zu bringen. Sohni findet den Kindergarten prima und klettert gleich aufs Schaukelpferd. Hoffentlich findet er den Kindergarten auch noch prima, wenn ich ihn da lasse… Anfang September geht es los.

Es war auch noch Zeit genug, mit Sohni zurückzubummeln, wußte ich doch, dass Maxe nicht alleine war, Elisabeth hatte ja ab halb neun Uhr Dienst. Als ich zurückkam habe ich erstmal Elisabeth geweckt und sie mit dem Wecken des kleinen Bären beauftragt, so dass wir erst gar nicht in den morgendlichen Konflikt gerieten, wenn die Mama sich verabschiedet. Entsprechend begann auch der Mittagsschlaf zeitversetzt und ich finde es wunderbar entspannden, maximal zwei Kinder zu beaufsichtigen, vor allem, weil dann alle interzwilliären Konflikte wegfallen. Ah!

Maxe entwickelt sich zum Choleriker. Oder als, je nach Standpunkt. Das äußert sich in Kreischen, wenn er etwas haben will und es nicht bekommt, oder alternativ in Schmollen. Ich bevorzuge die Schmollvariante, nicht nur weil sie süß aussieht, sondern auch weil sie um Dimensionen leiser ist.

„Was ist denn bei“ – Kreiiiiiiisch!! – “ dir los?“ fragte der beste Ehemann der Welt letztens am Telefon.

„Oh, eigent“ – Iiiiiiiiiiiihhhhh!!!!! – „lich“ – Kreiiiiiiisch! – „nichts Beso“ – Rabäääääääääääääääääääähhhhhhhhhhhhhhhhhh! – nderes“, entgegnete ich, „Maxe“ – Quiiiiiiiiiiiitsch! – „quiekt immer so, wenn“ – Iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiii“ – „Sohni sich mir nähert. Ich den“ – Maaaaaaaaaa – „ke, der ist dann einfach eifersüch“ – maaaaaaaaaaaaaaaa!!!!!!!!! – „tig.“

„War das auch Maxe??“ fragte der beste Ehemann der Welt nach.

„Neee, das war“ – Maaaaaaaaaaaamaaaaaaaaaaaaaaa!!!! – „der kleine Riesensohn.“

„Na, das klingt ja“ – Iiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiih! – „wild bei dir.“

„Wann kommst du denn nach“ – Äääääääääääääähhhh! – Hause?“

„In zwei Wochen.“

„Hmpf“, mache ich, „ich meinte eher die“ – Rabäääääääääh! – „Uhrzeit.“

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§ 2 Antworten auf Alternierende Schlafphasen und Toddlergequieke

  • Ich lese ja regelmäßig bei euch mit 😉 und möchte dir nur kurz Mut machen.
    ES WIRD WIRKLICH BESSER JE ÄLTER DIE KIDS WERDEN 🙂
    Ich kann mich auch noch gut an die Phasen erinnern, als man dachte man wird nie mehr einen ruhigen Abend als Paar verbringen. Ich kann euch nur Mut machen und raten sucht euch kleine Fluchten als Eltern.
    Wir haben uns zu dieser Zeit häufig gegen 22.00 wenn endlich auch das letzte Kind geschlafen hat noch für 30 Minuten mit Kerze und einem Gläschen Wein in die Wanne verzogen und einfach 30 Minuten Zweisamkeit genossen und geredet. Diese Kleinigkeiten machen für mich den Unterschied zwischen Stress und Wahnsinn.

    • b. sagt:

      ich danke dir fürs mutmachen, … ein freund von mir sagte letztens: es wird nicht besser, nur anders… wir werden sehen. 🙂

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