Eingewöhnt

16. September 2011 § Ein Kommentar

Glaub ich. Als ich sie heute morgen in den Kindergarten brachte (sie standen schon ungeduldig am Gartenzaun, während Melek noch seine Dinkelpops löffelte), schaffte ich es gerade noch in dem ganzen Gewühl, ihnen die Hausschuhe anzuziehen. Dann waren sie verschwunden.

„Frau Fisch, meine Zwillinge sind weg. Haben Sie die gesehen?“

„Och, die sind bestimmt bei Melek in der Gruppe.“

„Nee, von dort komme ich gerade.“

„Im Flur?“

„Nein.“

„Ach, die sind bestimmt im Waschraum.“

Volltreffer.

Sohni hielt die Tür von innen zu, während Maxe die Wasserhähne aufdrehte. Endlich mal Waschbecken in Kinderhöhe!

Ich brachte sie noch zum Tisch, organisierte Milch, entriss nahm Maxe die Kakaopulverdose aus dem Mund der Hand und versuchte Abschiedsküsse zu verteilen. Sie würdigten mich keines Blickes 😉 .

Und dann entschwand ich. Mit dem besten Ehemann der Welt, der bereits im Café saß und auf mich wartete. Unter solchen Vorraussetzungen dauert die Behebung eines Ehekraches (ich hatte ihn heute morgen aus dem Wohnzimmer geworfen geschickt) 1,5 Minuten. Und kinderfreies Kaffeetrinken erheblich länger.

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