Spaaagettiiiii

20. Oktober 2011 § 2 Kommentare

Fotos machen im Kindergarten ist ganz schön aufregend. Nicht nur für die Mutter, auch für die Erzieherinnen und die Kinder. Obwohl bei näherer Betrachtung vielleicht doch nur für die Mütter. Naja, oder für mich.

Jedenfalls: Gestern war der kleine Riesensohn beim Fotografen dran. Eigentlich. Er war das einzige Kind in der ganzen Gruppe, das sich weigerte, ein Foto von sich machen zu lassen, was möglicherweise der Eidophobie seiner Mutter geschuldet ist. Glücklicherweise war ich noch in der Gruppe nebenan, um Sohni abzugeben, da kam die Erzieherin und bat mich, ein gutes Wort beim kleinen Riesensohn einzulegen. Also haben wir uns zusammen hingesetzt, nebeneinander und Händchen gehalten  und der Fotograf hat getrickst und nur sein Gesicht fotografiert. Owei, hoffentlich nimmt mich Melek nicht auseinander, wenn er die Fotos sieht.

Heute waren wir dann tatsächlich alle fünf im Kindergarten, als der Fotograf kam. Der allerbeste Ehemann von allen hat tatsächlich frei genommen, nicht weil er den Blogeintrag gelesen hat, sondern weil ich ihn darum gebeten habe. Gestern abend um 23 Uhr, als er sein abgegrätschtes Iphone zu retten versuchte. Das hat dann wohl bis ein Uhr morgens gedauert. Sohni durfte sowieso in den Kindergarten, der kleine Riesensohn musste sogar pünktlich sein, weil seine Gruppe heute zu einer Ausstellung geht, und Maxe ist auch gleich da geblieben, obwohl er gestern platt war, weil er so munter in seiner Gruppe spielte. Außerdem wird heute dort gebohrt und gebaut, das ist doch viel interessanter, oder? Mein Handy liegt neben mir, damit wir ihn gleich abholen können, falls er ein Anzeichen von Kranksein zeigen sollte.

Durch diese Verkettung glücklicher Umstände war heute also ein Familienfoto möglich, und wir  haben jetzt tatsächlich ein Familienfoto, auf das sich die Anverwandtschaft freuen kann (*winkewinke*). Also, es ist noch nicht fertig, aber bald…

Und ich hoffe, dass tatsächlich auch einige brauchbare Fotografien dabei sein werden, auf denen Maxe nicht schaut, als hätten wir ihm gerade alle seine Autos weggenommen, Sohni die Zunge im Mund behält, der kleine Riesensohn nicht finster in die Kamera schaut, die Mutter nicht ausschaut wie ein Alien, die Spucketropfen und der Nasenschnodder nicht zu sehen sind, ebenso wenig wie die eilig abgewischten Tränen, die noch in den Wimpern hängen, weil beide Zwillinge vor dem Fototermin gestürzt sind. Nur der beste Ehemann von allen lässt Fototermine einigermaßen gleichmütig über sich ergehen.

Die Weihnachtsgeschenke sind gerettet. Hoffentlich.

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§ 2 Antworten auf Spaaagettiiiii

  • aleXXblume sagt:

    Hihi^^ Ich habe auch so ein wunderschönes, professionelles Foto von meinen drei Sprösslingen – sie sehen allesamt aus, als könnten sie kein Wässerchen trüben… in welcher Millisekunde der Session die Fotografin da allerdings auf den Auslöser gedrückt hat, ist mir bis heute komplett schleierhaft…. eigentlich war die ganze Zeit Zeter mordio! 😀

  • b. sagt:

    Puh, Fotostudio. Das stelle ich mir noch stressiger vor. Was die da alles auseinander nehmen könnten! Ich gebe laut, wenn die Fotos da sind. Liebe Grüße, Mara

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