Drehwurm

11. November 2011 § 2 Kommentare

Über die Schlafsituation in einem Haus mit drei anhänglichen Kindern berichte ich später, wenn Frau Grippe das Haus wieder verlassen hat. Und ich das Bett.

Aber hier einen Ausschnitt aus der Kommunikation zwischen Mutter und kleinem Riesensohn, nachdem ich mich von ihm weggedreht habe, als er mir mit seinen popeligen Gichtgrabblern kleinen Fingern im Gesicht herumfingerte. Das war gestern bei meinem Mittagsschlaf.

Empörung hinter meinem Rücken:

„Das darf man nicht!!“

„???“

„Man darf niemanden umbringen!!“

„???“

„Du hast gesagt, du bringst mich um, wenn ich nicht die Finger aus deinem Gesicht nehme!“

„??? – Ich habe gesagt, ich DREHE MICH um, wenn DU deine Finger nicht aus meinem Gesicht nimmst.“

„Achsooo.“

Schrecken am Mittag. Dann musste ich sowieso aufstehen.

P.S. Kinderhüten und mit dem Nachbarn über unser Bauvorhaben diskutieren (Vorwurf: Wir haben zehn Zentimeter über sein Grundstück gebaut, keine Ahnung, ob das stimmt, hoffentlich kann der Architekt eine befriedigende Auskunft geben) ist anstrengend, wenn man gleichzeitig einen Kopf mit einem mittleren Durchmesser von zwei Metern auf den Schultern hat.

Und jetzt gehe ich – ins Bett.

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