Der nächste, bitte.

14. März 2012 § 6 Kommentare

Nach dem gestrigen Besuch bei der Hausärztin, der Apotheke und des Zwillingsblogs, fiel ich gestern mittag ins Bett und wäre auch fast eingeschlafen, wenn ich mich getraut hätte, das Telefon abzustellen. Wenn die Kinder im Kindergarten sind, traue ich mich das nämlich nie.

Ich war aber schon wach, als genau dieser anrief, nachdem bereits der Robin-Papa („Bleibt alles beim alten? Soll ich heute abend kommen?“) und der geheimnisvolle Mann, der den Schlüssel abholen will („Wann passt es denn?“) angerufen hatten.

„Hallo, können Sie den Maxe abholen?“ höre ich die Stimme der Erzieherin in mein schlaftrunkenes Ohr rinnen, „der gefällt mir gar nicht, ganz glasige Augen, und ich glaube, er hat Fieber.“

Ohne Robin-Papa hätte ich diesen Abend nicht überstanden. Die Nacht musste ich wohl oder übel alleine überstehen, war aber optimistisch, dass ein krankes Kind auf jeden Fall durchschlafen würde. Ich hatte die Rechnung ohne das Fieber gemacht. Kinder mit Fieber sollen ja trinken, und ich bin ja froh, dass er wollte. Im Laufe der Nacht hat er sicherlich zwei Gläser geleert, nur war er so platt, dass ich ihn jedesmal stützen musste und er auch nur einen Schluck Wasser auf einmal schaffte. In den frühen Morgenstunden konnte er dann wieder alleine trinken und auch mehr als ein Schlückchen auf einmal, und ich konnte aufatmen. Ein so kranker Maxe ist kein schöner Anblick. Das Fieber scheint sogar schon wieder verschwunden zu sein und heute vormittag waren wir schon eine Runde draußen, Mama-Maxe-Tag, der tat uns sicher beiden gut.

Mal sehen, wen es morgen trifft…

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§ 6 Antworten auf Der nächste, bitte.

  • Kalliope sagt:

    Oh je, dem Maxe ganz dolle gute Besserung und allen anderen bei euch im Hause wünsche ich, dass der Infekt gar nicht erst ansteckend ist!

  • datmomolein sagt:

    Das klingt ja wirklich arg… da wünscht man sowohl dem Sohnemann als auch dir als „betroffene“ der Situation die gute Besserung…

    Ich bin echt froh, dass solche Situationen in meinem AupairJahr nie auf mich eingeprasselt sind(sieht man mal von kleinen Erkältungen und kleinen Schürfwunden ab)… Das hätt‘ mich arg überfordert(ich war ja auch erst 18)…

    Aber man sagt ja immer (also zumindest meine Mama), dass man als Elternteil so manchesmal im Nachhinein erstaunt ist, was man so alles wuppt und kann, wenn’s denn sein muss…

  • Marc sagt:

    Gute Besserung miteinander! Krankheits-Ping-Pong ist ein dummes Spiel.

  • mara sagt:

    @Kalliope: Vielen Dank für die guten Wünsche. Maxe sah heute morgen wieder ganz munter aus und hat Witzchen gemacht. Und gesprochen!! „Dua!“ (Durst) Wenn das mal kein gutes Zeichen ist.

    @datmomolein: Wie? In deinem Au Pair Jahr gab´s sowas nicht? Ist das nur bei uns so? Deine Mama hat übrigens recht, in den letzten Jahren haben wir so viel gewuppt, wenn mir das einer vorher erzählt hätte… Aber schon so manchesmal nahe am Schiffbruch. Willkommen übrigens als Leserin, wie bist du hier gelandet, wenn ich fragen darf?

    @Marc: Krankheits-Ping-Pong ist ein schönes Wort! *gg*

    Einen guten Tag wünsche ich allen Lesern, heute soll es sonnig werden, da ist hoffentlich für jeden ein Hoffnungsstrahl dabei.

  • datmomolein sagt:

    Nein, ich wurde zwar vorher für alle möglichen Katastrophensituationen vorher geschult(autounfälle,abgeschnittende gliedmassen usw), aber gott sei dank gab’s sowas nicht. (ich war da auch sehr streng mit vorsichtsmassnahmen)
    dafür hatte ich in meiner ersten familie andere sorgen. bulimiekranke 1 1/2 jährige zum beispiel… glaubt man nicht, aber gibt’s.

    aber immerhin kann man als AuPair abends sagen: „DEIN kind, ich geh jetzt mal weg, viel spass“. kann man als elter nicht, vllt. war die erfahrung fürs unterbewusstsein doch abschreckender als ich dachte…

    kam irgendwann – ich glaube – übers kalliope’s blogroll. les aber schon länger..

    • mara sagt:

      bulimiekranke eineinhalbjährige? nee, das kann ich echt nicht glauben… angst vor gewichtszunahme? sich bewusst übergeben?

      das mit der abschreckenden erfahrung ist vielleicht ganz gut, dann geht man nicht so blauäugig ins muttersein… (verzichten würd ich trotzdem nicht, ich hoffe, die ganzen schönen momente kommen im blog nicht zu kurz),

      dann wünsche ich dir mal ein frohes weiterlesen 😉 , ganz liebe grüße, mara

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