Warum viele Worte machen…

28. April 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Maxe steht vor meinem Bett und gibt diese nicht in Buchstaben gießbaren Laute von sich, die jede Menge „m“s enthalten. Er will über die Kante gehoben werden.

„Willst du hoch, Maxe?“ frage ich dennoch. Ich will ja ein Vorbild sein. Vielleicht kann er sich ja doch in nächster Zukunft zu einem „Hoch“ durchringen.

Maxe nickt.

Ich hebe seinen stämmigen kleinen Körper auf meine Matratze.

„Bau!“ kommt der nächste Befehl die nächste Aufforderung.

„Bau?“ Ich bin zu müde, ich verstehe ihn nicht.

„Bau!!!“ Maxe wird energisch.

„Du willst auf meinen Bauch?“

„Da!“ (Das „J“ ist schwer.)

Ich lüpfe meine Decke und Maxe schmiegt sich an mich, sein Gesichtchen an meinem Hals.

Endlich zufrieden.

Da kommt wieder dieser Laut mit den vielen „m“s. Maxe streichelt energisch seinen Hinterkopf.

„Ich soll dich kullern?“

„Da!“

Ich kullere also Kopf und Rücken, er dreht und wendet sich, der Bauch wird auch noch gekullert, dann wird noch gemeckert, weil die Bettdecke verrutscht ist, ansonsten wirkt der kleine König rundum zufrieden.

Weiter Worte (ich sammle ja begierig jedes einzelne) unseres kleinen Late Talkers sind: „Iiiiii auuuu!!!“ („Ich auch“), „Meiner!“, „Miii!“ („Milch“ oder „für mich“) und eine neue Zusammensetzung, auf die ich unheimlich stolz bin: „Meine Mama!“ Mit blitzenden Augen vorgetragen.

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