Bille und Mumme

27. Mai 2012 § Ein Kommentar

Wenn Sohni durch den Tag flaniert, deutet er auf dies und das und benennt die Dinge des täglichen Lebens, auch verzichtet er auffallend häufiger auf weinerliches Gequängel und angelt stattdessen erfolgreich im deutschen Wortschatz: „Mehr dinken“, zum Beispiel. Oder: „Gaten.“ („Ich will in den Kindergarten.“)

Und berichten kann er auch schon: „Mau E-i-a-be“ heißt etwa „Wir haben die Sendung mit dem kleinen Elefanten geguckt und Elisabeth hat den Computer angemacht.“

Ein freundliches „Hallo“, begleitet von einem unglaublich freundlichen Gesichtsausdruck bringt ihm sofort einen Schluck aus Elisabeths Limonadenglas ein, und „I au!“ bedeutet, dass er auch einkaufen gehen will, wenn die Frage nach dem Werwill? bereits von Maxe beantwortet worden ist.

Bei einigen Wörter müssen wir allerdings ersteinmal raten und dabei hoffen, dass wir weniger Zeit benötigen als es braucht, bis Sohni die Geduld mit uns verliert, „Bille“ schaffen wir ja noch, aber was um Himmels willen bedeutet „Mumme“?

„Mumme“ gibt´s beim Autofahren, weil der beste Ehemann der Welt immer einige Päckchen davon an Bord hat, „Mummi“ ist schon einfacher und wenn jetzt noch ein „Kau“ davor gesetzt wird… Dann kann ein kleiner Kerl erfolgreich Schmatzen.

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