Föten töten

25. Juli 2012 § 6 Kommentare

Triggerwarnung! Bitte nicht ansehen, wenn dich dieses Thema sehr belastet.

Hier ein Link zu einem Video, das heute auf der GMX-Homepage erschienen ist. In Russland wurden in einem Waldgebiet vier Tonnen gefunden, die tote menschliche Ungeborene enthielten.

Interessant ist die Wortwahl in diesem Beitrag. Der deutsche Sprecher des Beitrags spricht von einem grausigen Fund und verwendet das Wort „Föten“, der russische Pressesprecher dagegen spricht von „biologisch-medizinischem Abfall“, der nicht ordnungsgemäß entsorgt wurde.

Erwähnt wird (endlich in aller Öffentlichkeit), dass Forschungseinrichtungen und die Pharmaindustrie die toten Ungeborenen für Forschungszwecke verwendet und daher die Abtreibungsindustrie ein doppelt kommerzielles Geschäft ist.

So viele gesammelte tote Föten auf einem Haufen zu sehen erinnert mich an Bilder aus Kriegen, in denen die vielen Toten einfach aufeinandergeschichtet werden, es hat mich geschüttelt, doch ist es letzendlich nur eine sehr bildliche Zusammenfassung von dem, was auch in deutschen Kliniken geschieht, und zwar auch bis zum Einsetzen der Geburtswehen. Besonders schwierig finde ich, mir vorzustellen, dass auch Babys nach der 30. Schwangerschaftswoche getötet werden, denn in dieser Woche kamen meine Kinder zur Welt, klein und sehr mühsam atmend, aber lebendig und ganz Mensch.

 

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§ 6 Antworten auf Föten töten

  • Nina sagt:

    Ist aber ein prinzipiell ein unglaublich schwieriges Thema finde ich.
    Also gegen Spätabtreibungen bin ich absolut, außer es ist wirklich Lebensgefahr vorhanden.
    Bis zur 12ten Woche ist es schwierig. Warum ist es bis dahin okay und davor nicht?
    Nur weil es das Gesetz vorschreibt?
    Ich kenne Leute die eine Abtreibung hatten und ich kenne die Gründe dahinter und ich kann sie nicht verurteilen. Ich verstehe die Gründe.
    Ich weiß selbst nicht was ich tun würde, würde ich schwanger werden. Einerseits weiß ich einfach sehr gut, was so ein kleiner Organimus mit ein paar Wochen bereits ist. Andererseits traue ich mir gerade kein Kind zu, das hat auch nichts mit reinwachsen zu tun. Sicher würde ich es irgendwie managen. Aber ich will ein Kind wenn nicht irgendwie haben.
    Natürlich kann man sagen wer Sex hat, muss mit den Konsequenzen leben. Keine Verhütung ist 100%.

    Schwierig…

    Ekelhaft finde ich defintiv wie mit den Föten umgegangen wird. Man kann sie nacher begraben. Und nicht einfach wegschmeißen.

  • Mara sagt:

    Danke für deine Gedanken. Es ist wirklich ein sehr komplexes und sensibles Thema. Abtreiben ist relativ unproblematisch in Deutschland bis zur 14. SSW, der Gesetzgeber zählt zwölf Wochen nach der Befruchtung, die Schwangerschaft wird aber von der letzten Periode an gezählt. Für diese Zäsur gibt es keinen biologischen Grund, in etwa dem, dass der Embryo ein Zellklumpen ist und danach ein Mensch. Falls du mal schwanger bist, organisiere ich dir alles, was du brauchst 😉 , ganz liebe Grüße

  • Nina sagt:

    Was willst du mir organisieren? Da steh ich nun bissl am Schlauch 😉

    Informiert bin ich Dank Studium soweit, was auch die Zerrissenheit noch verstärkt. 😉

    • Mara sagt:

      Babykleidung, wenn gewollt, eine Betreuung, eine finanzielle Patenschaft,,, alles, was man so brauchen könnte, wenn man schwanger wird. 😉

      Liebe Grüße,
      Mara

  • Nina sagt:

    Uiui 😀
    Na, warte nur ab, dann krieg ich am Ende Vierlinge und nehme das glatt in Anspruch oder klau euch Elisabeth *lach*

    Alles Gute für die Prüfung!

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