Ohropax im Handgepäck

30. Juli 2012 § 12 Kommentare

„Kindergartenferien – ich dreh durch!“

Nein, nicht ich. Ich nicht mehr.

Mit dieser Suchanfrage fand jemand vor einigen Tagen meinen Blog. Ich weiß auch nicht, wieso. 😉

Im letzten Jahr sah das noch ganz anders aus, zwei Zweijährige und ein Vierjähriger können frau ganz schön schaffen. Inzwischen spielt der große Kerl auch viel allein und liebt es sogar, in meinem Büro zu sitzen und mit Pl@ymob*l zu spielen, alleine, ohne Zwillinge.

Die Zwillinge währenddessen spielen auch gerne miteinander, und wenn Maxe gerade keine schlechte Laune hat und das Marmeladenglas auf den Boden pfeffert und auch Sohni das Klopapierzerfuseln aufgibt, gibt es auch eigentlich kein besonderes Chaos. Klar, man darf keine Stifte herumliegen lassen, aber den Flur wollten wir ja sowieso noch streichen, und es bietet sich an, nicht besonders pingelig zu sein, wenn sie meinen Schrank ausräumen, denn sie räumen ihn ja auch wieder ein. Meine liebsten Kleidungsstücke habe ich sowieso im Büro deponiert, das als einziger Raum im Hause permanent abgeschlossen ist.

Ursprünglich hatten der beste Ehemann der Welt und ich beschlossen, diesen Raum, der eigentlich das kinderfreie Wohnzimmer ist, steril zu halten, doch während der Lernerei ist der Raum zur Chaotenbude zum Lernort geworden und so liegen nun überall Hefte, Bücher, Karten mit Notizen und ein Haufen CDs herum, die die Zwillinge in einem unverschlossenen Moment aus ihren Hüllen gezippt haben. Ungefähr hundert CDs in fünf Minuten. Das soll ihnen ersteinmal einer nachmachen!

In diesem Jahr mieten wir, für zehn Tage, ein Ferienhaus, mit Ziege, Teich und Wald daneben, eigentlich war auch ein Hund dabei, aber der ist wohl kürzlich verstorben. Nun, das bedeutet weniger Stress für Sohni, dem Hunde immer noch ungeheuren Respekt einflößen.

Die Ferienzeit nutzen, um Ferien zu machen (sonst waren wir später dran), bedeutet auch, den Vater der Kinder dabei zu haben, so dass jeder von uns auch einmal Pause machen kann, und die Knaben-Oma hat sich erboten, den liebenden Eltern einen freien Nachmittag zu verschaffen.

In dieser Woche allerdings bin ich noch alleinerziehend – und unendlich dankbar, dass Elisabeths Studium noch nicht begonnen hat, so dass ich mich am Vormittag für den Nachmittag kräfigen kann. Mit Blogschreiben zum Beispiel. Dann stehen noch einige kleinere Texte an, die abgegeben werden wollen, und achja, eine Bilderserie für die Glücksgeschichte. In sieben Tagen dann, da geht es los, mit einem gemieteten Kleintransporter auf in den Norden. Ich sammle noch gute Ideen, wie man drei Söhne auf einer langen Autofahrt beschäftigen kann, ohne die Nerven zu verlieren. Ohropax sind schon eingepackt. Der Rest findet sich.

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