Urlaubsfreuden

7. August 2012 § 3 Kommentare

Doch Urlaub! 😉

Trotz der pessimistischen Weather App scheint die Sonne, die Kinder laufen den halben Tag schon mit ihren neuen Fahrradhelmen herum und setzen sie höchstens mal zum Mittagsschläfchen ab.

Essen unterm Sonnenschirm der Pizzeria, der auch den Regenschauer abhält, das Ferienhäuschen ist wunderbar eingerichtet und hat sogar ein kleinkindtaugliches Spielzimmer. Leider riecht es nach Aspergillus, so dass ich es nicht lange betreten kann. Mir wird dann schlecht. Aber meistens sind wir ja draußen.

Die übrig gebliebenen vier „nich putt“en Schnuller habe ich dann doch sicherheitshalber mitgenommen und sie sind leider auch schon wieder in die Mündchen gewandert. Nach fünf Stunden Fahrt in einem gemieteten Kleinbus, bei dem die Klimaanlage defekt ist (Anruf beim Vermieter, Halloo? Hätte der uns nicht einen anderen Bus geben können??) waren die Zwillinge schweißgebadet und total am Ende. Trotz Bilderbuchlesen mit der besten Mutter der Welt, verlangten die kleinen Sauger nach Notfallschnullis. Und es war dann doch ok, denn die ganze Aufregung im neuen Haus, neue Betten, zwei „Nüner“ im Hof, ein Trampolin auf dem Ferienhaus eigenen Gelände, der Hase, der Esel und die fünf Heidschnucken waren dann noch einmal sehr viel für kleine Jungenherzen.

Ansonsten verlief die Fahrt unerwartet ruhig. Die Knaben waren begeistert von dem großen Auto („Uah Auto!“ – „Ja, Maxe, das ist mal ein großes Auto.“) und saßen schon darinnen, während der beste Ehemann der Welt und seine Frau das Gepäck einluden. Ich kann stolz berichten, dass die Zwillinge einige Bücher alleine lasen, bevor sie mütterliche Unterstützung anforderten. Melek las sogar mit Maxe gemeinsam. Wie das geht? Melek sagt den Suchbegriff und Maxe deutet enthusiastisch darauf, woraufhin er von Melek mit Elefantengeduld gelobt wird: „Prima, Maxe! Und wo ist das Pferd/der Hund/die Zahnbürste?“

Während der ganzen Fahrt hatten wir nur ein klitzekleines bisschen Schwund, zwei Duplosteine sind auf der Autobahn Strecke geblieben, als Melek die seitliche Schiebetür öffnete.

„Soll ich beim nächsten Parkplatz halten oder haltet ihr noch die 23 km bis zum nächsten Mäcces durch?“ erkundigte sich der ansonsten beste Ehemann der Welt bei Melek und mir, die wir mit vereinten Kräften die Tür zuhielten (schließen geht nicht bei Tempo 120). Wir entschieden uns für den Parkplatz.

Und gleich gibt es Abendbrot, im Sonnenschein neben der Wasserspielbahn. Auf der Terrasse natürlich. Hach herrlich.

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