Acht kleine Monsterlein

8. Oktober 2012 § 9 Kommentare

die luden wir einst ein,

gekommen sind nur vier davon,

da war die Party klein.

Yeaaah!

Wie habe ich früher bloß meinen Job gemacht?

Nachdem ich Mirko zu einem falschen Datum eingeladen hatte („Och, da sind wir schon im Urlaub.“), Irina am Partytag bei der Oma weilte, Clemens an Scharlach und Anton an irgendetwas erkrankt war, blieben noch viere übrig. Und so leid es mir für alle Ferngebliebenen tat – vier Kinder sind per.fekt! für eine Party, deren Managerin an Hyperakusis leidet, vor allem wenn sich der Herbst tränenreich vom Sommer verabschiedet.

So perfekt, dass es eine zweite Party geben wird, denn dass ich Mirkos Mutter ein falsches Datum genannt hatte, tat mir unendlich leid, aber was will man erwarten von einer Mutter, die einst 500 km durch die ganze Republik reiste, nur um dann festzustellen, dass das zehnjährige Abiturtreffen bereits vortags stattgefunden hatte.

Also muss noch Grüffelo 2 her, aber da wir von allen Spielen nur exessives Topfschlagen gespielt hatten – ich hatte die wahnsinnige Wirkung von Kaugummis mit Tattoos im Papierchen kolossal unterschätzt – bleiben also noch zwei Spielideen übrig.

überraschende Vorrausetzungen für eine stressfreie Kinderfete

Der andere Glücksgriff bestand in einer kaputten S-Bahn, die ein eingeladenes Kind zu spät kommen ließ (also begann die Party mit einer halben Stunde Verspätung), ein weiterer in Lilianas unnachahmlicher Charakterstärke.

„Liliana, kommst du auch ins Wohnzimmer, wir wollen anfangen?“

„Nei-ein, ich mach, was ich will, und ich will jetzt mit dem Piratenschiff spielen!“

„Gu-ut“, flötete ich, die aufkeimende Heiterkeit geschickt überspielend, „wir fangen dann schonmal a-an!“

Sie erbarmte sich dann doch und stieß beim Vorlesen der Grüffelo-Geschichte hinzu, der sie, an meinen Arm gelehnt, hingebungsvoll lauschte, aß manierlich den Lebensmittelfarbenmatsch Kuchen und malte dann ihre Grüffelo-Maske in rosa aus. Mit lila Ohren. Spöttische Kommentare von Malte ignorierte sie stoisch und beim Topfschlagen mussten wir uns arg vor ihr in acht nehmen.

 

der elektronische Babysitter

Es war ein Spaß, auch für die Eltern, und Frau Kugelhochs Tipp, die Kinder den Grüffelo-Film sehen zu lassen, während das Abendbrot in Form von Schlangenpüree und Fuchsspießen aufgetischt wurden, war ein weiterer Stein in der Mauer der guten Organisation.

Und so endete die Party im allgemeinen „Ich will nur noch füüüünf Minuten spielen, Mama, ja?“ und der Aussicht auf eine Fortsetzung.

Fazit: Selbstgemacht ist doch echt schön. 😉

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