Vier Wochen ohne

6. Februar 2013 § 9 Kommentare

(Tag 3)

Andere fasten Fernsehen, Süßigkeiten oder Zigaretten (keiner fastet Essen), ich faste Elisabeth. Unfreiwillig.

Sie hat mir zwar versprochen, dass wir skypen, doch ich zweifle daran, dass man virtuell die Küche aufräumen oder die Kinder hüten kann.

Jetzt faste ich auch noch den Ehemann, der schlappmacht, seitdem ich und Sohni krankgeschrieben sind. Er wachte mit Kopfschmerzen auf und liegt seither im Bett. Seit 12 Uhr ohne Sohni, der aktuell zwei Brote mit „Honiglade“ futtert. Unser Jüngster ist zurzeit der munterste Kranke in diesem Haushalt und hat die Frage, ob er nicht seine armen, alten, kranken Eltern pflegen will mit „Ja, hab lieb,“ beantwortet.

Aber wir wollen mal nicht klagen. Nach einer Definition von Wir-mit-Kind (Punkt 4) sprechen Eltern ja schon von einem gelungenen Abend, wenn sie acht Stunden durchschlafen können. Dass immerhin habe ich geschafft.  Fast. Nur um drei heute früh bin ich aufgestanden, um noch das abendliche Zähneputzen nachzuholen und meine Tabletten zu nehmen. Danach durfte ich noch zweieinhalb Stunden weiterschlafen.

Morgen ist Weiberfastnacht, und wir müssen den Stunt bringen, zwei Kinder karnevalstauglich herzurichten, ein gesundes krankes Kind zu beschäftigen und die gesunden gesunden Kinder um 12.30 Uhr wieder abzuholen. Dann nämlich schließt die Kinderbetreuung. Bis dahin haben wir noch Zeit, einen weiteren gelungenen Abend hinzulegen. Gesund werden unter Zeitdruck, eine neue Disziplin, seitdem ich Elter bin.

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§ 9 Antworten auf Vier Wochen ohne

  • Mamachaos sagt:

    Och je, dass so ein Mist aber auch immer zum günstigsten Zeitpunkt kommen muss!
    Weiterhin gute Besserung!
    Liebe Grüsse
    Nathalie

    (Vielleicht wäre ein Winterschlaf von 4 Wochen eine Idee, alle gesund, Elisabeth wieder da, vielleicht schon ein bisschen Frühling?)

    • Mara sagt:

      Wir arbeiten dran. Der beste Ehemann von allen hat eben Maxe vom Kindergarten abgteholt. Die riefen an, um uns zu sagen, dass er krank ist. Ich erwäge, Sohni für gesund zu erklären, damit wir morgen nur ein krankes Kind an der Backe haben. Hust, und wieder schnell auf´s Sofa. Danke für die guten Wünsche!

  • Gute Besserung auch von hier aus – diesen Winter gibt’s aber mal echt eklig viele Erkältungen!

  • Lulu sagt:

    Toi Toi Toi für Melek!

    Den anderen gute Besserung.

    • Mara sagt:

      Oh, lieber nicht Toi. Das kommt nämlich von „Teufel“ (hat mir mal jemand erzählt. Aber die guten Wünsche, die nehme ich! Die können wir hier alle gebrauchen!

  • jelimuki sagt:

    Ja, diese neue Disziplin, die ist echt ein bisschen anstrengend, möcht‘ ich meinen. Viel Erfolg dabei und gute Besserung in die Runde! Mr. Son hat’s nun auch erwischt. Liegt fiebrig auf dem Sofa, statt Karneval zu feiern…

    • Mara sagt:

      Aber hallo. Dann feiern wir nach. Melek hat bestimmt nix dagegen, sein Ritterkostüm noch einmal anzuziehen. ;O)
      Wo feiern wir denn? Gute Besserung!

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