Eine Liste der häufigsten Begriffe und Gemeinplätze in unseren vier Wänden.

4. März 2013 § 6 Kommentare

1. „Selba!“

Als verbales Universal-Abwehrschild gegen unerwünschte Beschimpfungen, manchmal leider automatisiert auch gegen Mütter eingesetzt: „Sohni, du bist ein toller Junge.“ – „Selba tolla Junge!“

2. Kackawuas

Noch so ein Universalwort, wenn kind den Lied-Text vergessen hat.

3. „Nie-mals!“

Bitte beide Silben betonen.

4. „Du nich mir Zimmer! Nie-mals!“

Schlimmste Strafe für alle Verbrechen und Verbrecher.

5. „Jetzt Swimmbad gehn, Mama, Papa, alle, ja?“

Unsere liebste Freizeitbeschäftigung. Ich will auch gar nicht wissen, zu wieviel Prozent das Wasser im Kleinkindbecken aus Pipi besteht.

6. „Kannnich.“

Einleitende Floskel für alles, vom Schuhe anziehn bis Aufräumen, gerne auch ergänzt durch Begründungen wie „Ich goß auf.“ = Ich bin zu groß, daher komme ich nicht an den Fußboden heran, deshalb kann ich nicht aufräumen. Ein abschließendes „Selba!“ deutet an, dass Mama für das Kind aufräumen soll.

7. „Ich goße Junge. Leine Ette gehn.“

„Und bitte, bitte, bald auch für das große Geschäft, ja?“ – „Nie-mals!“

und irgendwann kommt bestimmt auch:

103.399. „Danke, liebe Mama, dass du mir jeden Tag das Frühstück machst, meine Sachen wäschst, mir 100.000 Bilderbücher vorliest, meinen Filmekonsum begrenzt, mit mir spielst, meine Auas wegküsst und überhaupt so viel Quatsch mit mir machst.“

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