Produkttest Kinder Stiefel von Cangorino

20. November 2012 § Ein Kommentar

Vor einigen Wochen erreichte uns die symphathische Anfrage von Cangorino, ob wir Interesse daran hätten, Kinderschuhe zu testen.

Aber klar. Wenn die halten, was Sie versprechen, flachste ich herum, und dann kamen sie an.

Produkttests sind ja immer ein bisschen wie Weihnachten. Fand auch der kleine Riesensohn:

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Und die Zwillinge:

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Schnell die Turnschuhe ausziehen …

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Und die Stiefel an die Füsse.

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Sitzt, passt und hat Luft! Perfekt!

„Und kleiner Riesensohn? Wie fühlen sie sich an?“

„Toll, Mama!“

Seitdem sieht er aus wie ein englischer Landjunker. 😉

Nun zu den Fakten:

Die Arbeitsbedingungen – klar, die kann ich nicht nachprüfen, aber  sie sind – laut Auskunft einer Mitarbeiterin von Cangorino „gut“. Auch die der Handwerkerinnen, die in Ungarn die Schuhe zusammenschustern. Leider konnte ich in den „Pressestimmen“ nichts darüber finden.

Das Design:

Die Idee dahinter finde ich wahnsinnig gut. Es gibt keine Bärchen, keine Cars und keine Glitzerflimmersternchenfee – es gibt Schuhe. Im klassischen Design. Ohne Schnörkel, in kombinierbaren Farben, einfach wohltuend für´s Auge.

Die Qualität:

Ist sehr gut. Das verwendete Leder ist weich und biegsam, aber auch nicht schlapp. Das innen verwendetete Lammfell fühlt sich nicht nur schön an, es ist natürlich, hält warm, macht aber keine Schweißfüße. Der kleine Riesensohn zeigt es begeistert allen unseren Besuchern: „Du, fühl mal! Ganz weich!“ Zu einem von Cangorinos Grundsätzen gehört der sogenannte „Sandlauf“-Effekt, was bedeutet, dass Kinder in diesen Schuhen auch auf Asphalt laufen können wie barfuß am Strand.

Ob das so ist, kann ich nicht nachprüfen. Der kleine Riesensohn zog die Dinger allerdings an und lief los. Kein Einlaufen, keine Wehwehchen. Toll.

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Dazu hat sicherlich ein anderer Cangorino-Grundsatz geführt, die Cangosize. Was ich noch nicht wußte, aber im Nachhinein meine Erfahrungen im Schuhekauf ganz gut zusammenfasst: Kinderschuhe haben keine einheitlichen Größen, grad bei kleinen Füßen ist das jedoch wichtig, aber für Mama und Papa unerforschlich. Also hat Cangorino ein eigenes sehr simples System erfunden. Für uns zu Hause geht das so: Fuß mit Socke auf ein Blatt Papier stellen, einmal mit senkrecht gehaltenem Stift ummalen. Messen vom größten Zeh zur hintersten Fersenecke und dann 12 bis 17 mm addieren – das ist der Zuwachsraum.

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So haben wir es gemacht, geschaut, welche Größe für die Riesenfüße des kleinen Riesen passen, bestellt und bei Lieferung gleich anprobiert. Mara findet: Das ist eine gute Idee!
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Preise: sind üppig, aber angemessen. „Unsere“ Stiefel kosten regulär 91 Euro 90. Ob ich dieselben auch noch für die Zwillinge kaufe, weiß ich noch nicht. 3 x 90 Euro ist dann doch ganz schön viel Geld für eine Dreikindfamilie. Den 5 Euro-Gutschein für Neuregistrierte habe ich mir aber schonmal gesichert ;-). Jetzt tun es erstmal unsere Second-Hand-Kinderstiefelchen. Die reichen hoffentlich für deutsche Winter.

Nicht zuletzt mag ich die Geschichte, die hinter Cangorino steht. Es war einmal ein Mann, Headhunter genannt, der sich der Welt der Kinderschuhe näherte, als sein Kindlein zwei Jahre alt war. Schwer enttäuscht von der uneinheitlichen wenngleich kreativen Beratung zog er los, sein eigenes Kinderschuhunternehmen zu gründen…

Die Idee: Mit einer gradlinigen Strategie eine wirklich gute Alternative zum herkömmlichen Markt zu bieten.

Ich drücke ihm die Daumen. Hier geht es zu einer Pressestimme.

Ich danke herzlich dem kleinen Riesensohn, dass er sich als Testperson zur Verfügung gestellt hat („Bist du jetzt fertig mit deinen Fotos, Mama? Warum musst du mich immer fotografieren?“).

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Pabobo Nomade, Erfahrungsbericht nach einigen Monaten

15. Mai 2012 § Hinterlasse einen Kommentar

Wir finden die Nachtlichter immer noch gut.

Der große Sohn will seines manchmal nicht, aber das ist grad ganz gut so, weil eins der drei Nachtlichtchen in den letzten Wochen verschwunden war. Sohni steht voll auf sein Pabobo Nomade, Maxe nimmt es, wenn wir es ihm geben, besteht aber nicht darauf.

Wer sich erinnert, der weiß, dass Maxes Schlafverhalten katastrophal ist. Wenn er nachts aufwacht und Schnulli, Hasi, Decke weg ist, fängt er gewöhnlich, lauthals an zu schreien, und Maxes Schreien ist nicht süß. Der nachfolgende Adrenalinschock (der Mutter) verhindert baldiges Wiedereinschlafen (der Mutter; Maxe fällt auf sein Kissen und ist – zack – im Schlummerland). Sohni wacht zwar auch auf, sucht sich seine Siebensachen aber gewöhnlich selbst wieder zusammen.

Und gestern nacht war es dann endlich, endlich, endlich soweit. Ich habe es nur mitbekommen, weil ich selbst gerade wach war, und was ich sah, erleichterte mein Herz um etliche tausend Tonnen Geröll: Maxe wachte auf, nahm sein Pabobo in die Hand, ergriff Hasi und fand seinen Schnuller! Ganz alleine!

Endlich wieder ununterbrochenene Nächte?

Nicht mehr dreimal pro Nacht durch Maxe geweckt werden? Sohni und Melek sind zwar auch immer mal wach, aber nicht so regelmäßig wie Maxe. Hui, ich hoffe, der Trend hält an.

Im übrigen sind die Pabobos gute Einschlafhilfen. Gestern haben die Zwillinge die Nachtlichter als Eis benutzt, hmmmmhmmhhmm, reinbeißen und abschlecken und laut schmatzen, und als es dann zu albern wurde, drohte ich ihnen Pabobo-Entzug an. Ich brauche schließlich meinen Schlaf.

Wenn die Kinder hinreichend müde sind, spielen sie noch mit den schönen Lichtern, sie werden hin- und hergeschwenkt, hinter Hasis Ohren gehalten, unter die Decke und wieder hervor, und schließlich schlafen sie dann, mit dem Pabobo in der Hand, friedlich ein.

Und wenn wir wieder durchschlafen können… dann sind wir tagsüber vielleicht wacher, abends nicht mehr völlig erschöpft und vielleicht, ganz vielleicht, verschwinden dann auch meine blauen Augenringe. Das ist dann wohl das Zeichen dafür, dass die Kleinkindphase vorbei ist.

Wo bin ich?

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